Mannheim liest ein Buch 2026
Vatermal
von Necati Öziri
Necati Öziri schreibt eine Familiengeschichte über einen Sohn, eine Mutter und eine Schwester, deren Leben und Körper gezeichnet sind von sozialen und politischen Umständen. Und er schreibt über einen abwesenden Vater. Ein Roman von radikaler Wahrheit, Wut, Kraft, Liebe und Sehnsucht.
Klappentext des Verlags
Necati Öziris erster Roman handelt von dem, was ein abwesender Vater über seinen Sohn wissen soll – ob der nun will oder nicht. Öziris Protagonist Arda teilt sich, vom Krankenbett aus, seinem Vater ungefiltert mit. So entsteht im Rückblick eine Erzählung über die eigene Kindheit und Jugend unter schwierigen Bedingungen. Weil die deutsche Gesellschaft eben ist, wie sie ist. Es geht um ein Leben im Ringen um die Urkunde „mit dem fucking Adler“, also die deutsche Staatsangehörigkeit, um tiefe Freundschaft, Geschwisterliebe und den Versuch, ein Studium aufzunehmen. Und darum, für all das die je richtige Sprache zu finden. Dabei hilft, dass auch Mutter und Schwester erzählen – und dabei vielleicht zum ersten Mal wirklich zur Familie werden.